GoPro lizenziert Kameratechnik an andere Firmen

gopro kamera

GoPro geht es nicht gut: die Verkaufszahlen sind unten, die Copter/Drohnen-Pläne gescheitert und noch ist völlig unklar, wie sich das Unternehmen nur durch den Verkaufs von Actioncams wie der Hero6 über Wasser halten können sollte.

Jetzt zeigt das Unternehmen, was es tun kann: Seine Kamera-Technik an andere Unternehmen lizenzieren, zum Beispiel. GoPro hat einen Lizenzdeal mit Jabil veröffentlicht, wonach das Unternehmen GoPros Linsen und Sensoren für eine breite Palette an Produkten benutzen darf. Zwar geht aus der Mitteilung nicht hervor, was genau das bedeutet. Aber Jabil kann sich ganz unterschiedliche Nutzungen, zum Beispiel in Körperkameras von Polizisten, Videokonferenzen und selbstfahrenden Autos vorstellen. Nur eine Sache ist klar ausgeschlossen: Actioncams mit GoPro-Technik, die nicht GoPro heißen.

Ganz so überraschend ist der Jabil-Deal allerdings nicht. Beide Unternehmen hatten seit Hero4-Zeiten schon an Kameras zusammengearbeitet. Aber er zeigt, wie verzweifelt GoPro sein muss. Sein Produkt zu zerlegen und Einzelteile (und die damit verbundene Technologie, also das Wissen um deren Verwendung) zu verkaufen, zeugt von Not.

Quelle:engadget.de

Durch die weitere Nutzung der Webseite outcam.de stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung.