GoPro Karma: Jetzt darf sie endlich fliegen

Karma Drohne
GoPro ist besonders für seine Actionkamera HERO bekannt. Nun wollen die Kalifornier den Himmel erobern – mit der ersten eigenen Drohne, der GoPro Karma. Die Gerüchte um eine eigene GoPro-Drohne gingen schon im Winter 2014 durchs Netz, nun hebt die Drohne wirklich ab. An Bord ist – neben einer optional erhältlichen GoPro-Hero-Cam – auch eine ausgeklügelte Technik.

Drohne to go: Zusammenfalten!
Drohnen sind vor allem eines: umstritten. Flugverbote hier, Verletzung der Privatsphäre da – die beliebten Hightech-Spielzeuge haben es wahrlich nicht einfach. Dennoch wecken Marktführer DJI (mit der Phantom 4) und Parrot (deren neuesten Aushängeschild ist die Disco) nicht nur das Kind im Manne. Die neue Mini-Drohne GoPro Karma mag mit ihren vier Propellern auf den ersten Blick unscheinbar aussehen. Allerdings verbirgt sich dahinter eine kleines Verpackungswunder: Dank des Faltsystems lässt sich das Gerät auf Rucksack-Größe zusammenlegen. Den liefern die Kalifornier gleich mit. Der große Vorteil: Anders als die oft zu sperrige Konkurrenz lässt sich die Karma leicht transportieren und schnell startfertig machen. Das dürfte einen spontanen Drohnen-Ausflug interessanter machen.
controller
Mit Gimbal, HERO5 und Controller beschwert
Die Karma ist ein echtes Fliegengewicht und soll sehr leise in Betrieb sein. Anders als bei den Rivalen ist in der GoPro-Drohne allerdings keine Kamera eingebaut. Dafür ist serienmäßig ein Gimbal integriert, eine in drei Ebenen bewegliche Kamera-Aufhängung. Daran lässt sich eine der Action-Cams aus dem GoPro-Programm montieren. Das macht das komplette Karma-Paket nicht gerade preiswert, dürfte aber für eine besonders hohe Foto- und Videoqualität sorgen. Der Gimbal soll nicht nur in der Luft für möglichst wackelfreie Bilder sorgen, sondern auch auf dem Boden. Der Helfer ist nur eingeclipst, lässt sich auch losgelöst von der Drohne mit einer Action-Cam oder dem Smartphone nutzen. Apropos nutzen: Die mitgelieferte Fernsteuerung im Stil eines Game-Controllers hat einen eingebauten Touchscreen. Der zeigt an, was die Kamera unter der Karma sieht – auch ohne das sonst meistens dafür notwendige Smartphone oder Tablet.

GoPro Karma: Preis und Release
GoPros Drohnen-Erstlingswerk soll am 23. Oktober erscheinen – zu einem Preis von 870 Euro, allerdings ohne Kamera. Das Session-Bundle kostet rund 895 Euro, das Set inklusive HERO5 Black schlägt mit 1.200 Euro zu Buche. Das liegt zwischen den beliebten Drohnen von DJI und Einsteigermodellen etwa von Yuneec oder Parrot. Für das neue Topmodell GoPro HERO5 in der leistungsfähigen Black-Edition etwa ruft GoPro 430 Euro auf.

Quelle: computerbild.de

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